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Strandutensilien

Neben Strandmuscheln gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Strandutensilien, die den Urlaub am Meer oder See unvergesslich machen. Ob Strandlaken, Badekleidung oder Möglichkeiten, all dies zum Strand zu transportieren – hier eine Liste der absoluten Must haves für traumhafte Tage am Strand:

Badetuch

Badetücher – auch als Strandtücher oder Strandlaken bekannt – sind wahre Multifunktionswunder. So eignen sie sich nach einem Bad in den kühlen Fluten nicht nur zum Abtrocknen, sondern können natürlich auch als komfortable Liegefläche im Sand oder der Wiese oder als Blickschutz zum Umziehen (wenn keine Umkleidekabinen vorhanden sind) dienen. Doch auch in der Sauna leisten sie wichtige hygienische Dienste. Obwohl sie in den unterschiedlichsten Formen existieren, sind natürlich klassisch rechteckige Badetücher am praktischsten – vor allem, ob sie als Unterlage auf einer Strandliege zu verwenden. Dem persönlichen Geschmack sind bei Strandtüchern keine Grenzen gesetzt – hier existieren unzählige Farben, Muster, aber auch persönliche Bedruckungen und Bestickungen. Ein besonderer Charakter wird durch Verzierungen und Bordüren gewährleistet. Für möglichst hohen Komfort ist natürlich wichtig, dass ein gutes Badetuch möglichst flausch ist, aber nicht fusselt. Als vorherrschendes Material gilt Frottier (beispielsweise Walkfrottier, Zwirnfrottier oder Frottier-Velours) – jedoch erfreuen sich auch Mikrofaserhandtücher immer größerer Beliebtheit als Strandlaken. Diese sind nicht nur äußerst saugstark, sondern trocknen besonders schnell und sind extrem leicht.

Badekleidung

Neben Strandtüchern sollte natürlich auch Badekleidung am Strand nicht fehlen (FKK-Urlaube ausgenommen). Hier unterscheidet man zwischen verschiedensten Formen von Bikinis bzw. Badeanzügen für Frauen und Badehosen für Männer. Daneben existieren Kuriositäten wie der 2006 durch den Film „Borat“ aufgekommene Mankini. Neben einem praktischen Nutzen (und natürlich sozialer Akzeptanz) ist Badekleidung meist auch ein modisches Statement. Doch neben Bikini, Badeanzug und Badehose sind auch andere Strandutensilien Teil der Badekleidung – so zum Beispiel Badekappen. Diese Schwimmhauben sind für Männer und Frauen gleichermaßen geeignet, um Haare und somit Frisur vor Nässe zu schützen. Ebenfalls zum Schutz – beispielsweise vor Seeigeln oder spitzen Steinen – dienen Badeschuhe. Zudem werden bei solchen Badesandalen (idealerweise wasserfest und schwimmtauglich) so Fußpilzerkrankungen vermieden.

Strandtasche

Wie lassen sich Strandutensilien am besten transportieren? Natürlich in einer stylischen und zweckmäßigen Strandtasche! Diese kann schlicht oder mit sommerlichen Mustern versehen sein und aus lässigen Leinen, praktischem Polyester, belastbarem Bast oder elegantem Leder gefertigt sein. Nicht nur optisch sind hier viele Exemplare ein echter Hingucker – auch viele durchdachte Features (beispielsweise Strandtaschen mit Reißverschlüssen oder Fächern) warten darauf, deinen Tag am Meer, am See oder auch im Schwimmbad zu einem ganz besonderen zu machen. Pack die Badehose (oder den Bikini/Badeanzug ein) – und alles, was du sonst noch benötigst. Zeitschriften oder ein gutes Buch, Flip Flops, Kopfhörer, Badetuch – das und viel mehr passt mühelos in deine Strandtasche!

Kühltasche

Doch auch an die passende Verpflegung sollte gedacht werden – vor allem an abgelegenen Stränden ohne gastronomische Infrastruktur. Romantisch sind natürlich Picknickkörbe, doch im Laufe eines Strandtages wird der Inhalt leider warm und wer möchte schon warmes Bier oder warmen Hugo trinken? Von den hygienischen Gefahren einer Unterbrechung der Kühlkette ganz zu schweigen. Was also tun? Eine Kühlbox mitnehmen? Diese sind jedoch meist so schwer wie steif – die elegante Alternative lautet Kühltasche! Diese ist nicht nur deutlich leichter als herkömmliche Kühlboxen, sondern auch deutlich flexibler und platzschonender. Um beide Hände für Kind und Kegel (oder Strandtasche) freizuhaben, gibt es alternativ auch Kühlrucksäcke, die – wie der Name schon sagt – auf dem Rücken transportiert werden können. Speisen und Getränke werden so in der Kühltasche oder dem Kühlrucksack angenehm temperiert – mit ausreichend Kühlakkus sogar den ganzen Tag lang. Selbst Eis lässt sich so an entlegene (oder überteuerte) Strände transportieren!

Strandschirm

Apropos überteuert: Um den teils horrenden Leihgebühren von Strandschirmen zu entgehen, empfiehlt es sich – wenn man keine Strandmuschel möchte – einen Sonnenschirm zum Mitnehmen einzupacken. Hier ist auf ein kleines Packmaß zu achten, um beim Bepacken des Autos vor Urlaubsantritt keine Lanzenkämpfe mit dem Kofferraum auszufechten. Für Flugreisen eignen sich jedoch fast ausschließlich Reise-Strandmuscheln, sollte das Gepäck nicht nur aus einem einzelnen Strandschirm bestehen. Verglichen zu guten Strandmuscheln bietet ein Strandschirm jedoch keinen seitlichen UV-Schutz, sodass auch im Schatten Sonnenbrand-Gefahr herrscht. Auch Windschutz wird bei Strandschirmen kaum geboten.

Strand Windschutz

Hier schafft ein Strand-Windschutz Abhilfe. Dieser eignet sich vor allem für Sonnenanbeter, die sich nicht von Strandmuscheln geschützt bräunen lassen wollen. Auch wenn diese Strandutensilien vor allem Zuflucht vor Wind und Sturm bieten, weist ein guter Windschutz für den Strand auch zertifizierten UV-Schutz auf. Für besten Halt ist die Wahl hochwertiger Heringe deshalb von höchster Bedeutung. So eignen sich bei feinkörnigen Böden beispielsweise Sandheringe, während am See bei durchmischten Böden Kunststoffheringe gute Stabilität und somit hohen Windschutz garantieren.

Moskitonetz

Weder vor Sonne, noch vor Wind, aber vor lästigen und teils sogar gefährlichen Insekten schützen Moskitonetze. Hier ist auf eine besonders feinmaschige Struktur zu achten, um auch winzige Störenfriede fern zu halten. Meist kommen Moskitonetze mit Aufhängevorrichtungen, jedoch gibt es auch schon freistehende Versionen. Während ein Moskitonetz am See oder in heimischen Gefilden meist ’nur‘ schmerzhaften und nervigen Stichen vorbeugt, kann es in tropischen Regionen (vor allem für Kinder) lebensrettend sein, da Insekten und Moskitos hier gefährliche und teilweise sogar tödliche Krankheiten übertragen können. Doch nicht nur beim Strandurlaub ist ein Moskitonetz ein wahrer Lebensretter – so eignet sich dieses Strandutensil auch ideal für Übernachtungen im Freien an lauen Sommerabenden.

Strandstuhl bzw. Sonnenliege

Ob unter einem Strandschirm oder dank Windschutz geborgen: Richtig gemütlich wird es (wenn man nicht in Besitz eines praktischen Sonnenzelts ist) auf einem Strandliegestuhl. Denn so schön der Anblick von Sand und die Zehen darin zu vergraben auch ist, so lästig können die feinen Körner sein, wenn sie es sich in der Kleidung gemütlich machen. Auch vor zu hartem Untergrunt, spitzen Steinen oder stechenden Grashalmen ist man dadurch geschützt. Ein Strandstuhl oder eine Sonnenliege garantieren Entspannung, Erholung und Urlaubsfeeling – die Transportierbarkeit hält sich jedoch wie bei Strandschirmen in Grenzen. Vor Ort sind Strandstühle und Sonnenliegen zudem auch oftmals mit hohen Mietgebühren verbunden.

Strandmatte bzw. Picknickdecke

Eine einfacher zu transportierende, aber ebenfalls gemütliche Alternative zum Strandliegestuhl bieten Strandmatten oder Picknickdecken. Beide Varianten sind in unzähligen Ausführungen bezüglich Material, Muster, Größe und Farbe erhältlich – auch so kann der Körper vor Sand oder scharfkantigem Untergrund zuverlässig geschützt werden. Dank kleinem Packmaß passen Strandmatte und Picknickdecke nicht nur spielend leicht in den Kofferraum, sondern sogar in den Reisekoffer oder Rucksack, wodurch sie für Strandurlaube weltweit geeignet sind. Echte Must-have Strandutensilien! Vor Wind oder schädlichen UV-Strahlen schützt beides nicht – doch lässt sich der Boden einer Strandmuschel natürlich damit auskleiden, um sie noch gemütlicher zu machen.

Sonnencreme bzw. Sonnenschutzmittel

Auch wenn eine gute Strandmuschel noch so hohen Sonnenschutz bietet, ist sie leider nicht dafür geeignet, ins Wasser mitgenommen zu werfen. Zudem gibt es manchmal kaum etwas Schöneres, als die wärmende Sommersonne auf der Haut zu spüren und Vitamin D zu tanken. Um einen Sonnenbrand und potenziell lebensgefährliche Langzeitfolgen zu vermeiden, ist eine hochwertige Sonnencreme – oder ein anderes Sonnenschutzmittel – jedoch essentiell. Je nach Hauttyp und Intensität der Sonneneinstrahlung ist hier auf einen möglichst hohen UV-Faktor zu achten. Besonders wichtig ist, dass Sonnencreme wasserfest ist, wenn man geschützt die nassen Fluten genießen möchte. Noch zuverlässiger als Sonnencreme ist jedoch textiler Lichtschutz, sprich Kleidung und Kopfbedeckung. Auch die richtige Sonnenbrille (hier ist der UV-Schutz ebenfalls ein wichtiger Faktor) trägt zu hohem Sonnenschutz bei.